Seattle, Glacier und Waterton Lakes National Park

Nach den entspannten Tagen auf Vancouver Island stürzten wir uns in die belebte Großstadt Seattle. Am ersten Tag ließen wir das Auto wieder einmal außerhalb stehen und erkundeten die Stadt mit den gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln. In Seattle genossen wir die schöne Aussicht von dem berühmten Space Needle und besuchten den am Hafen liegenden Fischmarkt, über diesen freute sich Joli, auf Grund des strengen Geruches, eher weniger. Was allerdings ein sehr schönes Erlebnis war, dass an einem Stand der Fisch bei einer Bestellung quer über den Stand geworfen wurde und die Crew dabei gesungen hat. Den restlichen Tag verbrachten wir damit ein passendes Restaurant zu finden. Am Ende haben wir uns aufgeteilt, da wir uns nicht entscheiden konnten.
Ebenfalls besuchten wir das Flight Museum am Boing Field. Dort verbrachten wir stolze 6 Stunden. Am beeindruckendsten war für uns, dass wir in viele der ausgestellten Flugzeuge rein gehen konnten, z.B. in eine alte Präsidenten Maschine.

Space Needle

Dann ging es auch schon wieder weiter zum Glacier NP. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Stopp in Wallace, dort besuchten wir das Oasis Bordell Museum. Dabei handelt es sich um ein Bordell, das von 1962 bis 1988 illegal betrieben wurde, ehe es vom FBI geschlossen wurde. Der Besuch dort war sehr beeindruckend, da in dem Bordell noch alles so wie früher war. Als die Angestellten damals mitbekamen, dass das FBI in den nächsten Tagen vorbei kommen wird, ließen sie alles stehen und liegen und machten sich vom Acker. Eigentlich wollten sie wieder zurückkehren, doch das FBI blieb für eine lange Zeit vor Ort, weshalb das Bordell nie wieder in Betrieb ging.

Im Glacier NP fuhren wir ein weiteres mal die Going-to-the-Sun Straße und wanderten erneut den Hidden Lake Trail. Dieser war wieder einmal einzigartig schön und wir hatten sogar das Glück, dass wir Dickhornschafen begegneten. Nach dem kurzen Abstecher ins Many Glacier mussten wir uns von den USA leider schon wieder verabschieden und es ging weiter in den Waterton Lake National Park. Dieses Mal ohne Probleme am Grenzübergang 🙂 . Dort angelangt fuhren wir erst einmal eine für Bären Sichtungen bekannte Straße und wir hatten auch das Glück einen über eine Wiese laufen zu sehen. Die Straße führte schließlich zum Red Rock Canyon, welcher sich mit seinem rotbraunen Stein sehr von anderen Canyons abhebt. Danach war es uns allen nach etwas Entspannung, weshalb wir uns in Waterton Lake Village ein riesengroßes Eis gönnten, das viel zu groß war 🙂 .

Dickhornschaf

Unseren vorletzten Reisetag ließen wir nochmal langsam angehen und fuhren als Tagesstart eine weitere Straße, die für ihre Bären Sichtungen bekannt ist. Leider hatten wir dieses mal kein Glück. Wir wunderten uns allerdings darüber, dass in dem Gebiet nahezu alle Wanderwege gesperrt waren. Wie wir später heraus gefunden haben, lag dies daran, dass ein Bär an menschliche Nahrung kam und sich daher nun bewusst den Menschen nähert und ihnen somit auch gefährlich werden kann. Weiter ging es mit der Fahrt durch ein kleines Bison Gehege, dies war für uns nach dem Besuch im Yellowstone National Park nicht mehr all zu spanend, da wir bereits unzählige Bisons gesehen haben und in dem Gehege nur ein paar wenige herumlagen. Als letzten Tagespunkt besuchten wir noch den Bison Sprung, bei dem wir lernten, wie die Indianer früher einen Felsabbruch zum Jagen clever genutzt haben. Dieser Besuch war sehr spannend und informativ. Am Abend aßen wir dann noch in einem amerikanischen Lokal, in dem wir von einer unglaublich herzhaften und freundlichen Bedienung bedient wurden.

Nun ist der Tag gekommen, mit einem lachenden und weinenden Auge werden wir unsere Reise nun beenden. Voller Vorfreude auf Familie und Freunde ging es in Richtung Flughafen, aber es war auch etwas Wehmut dabei, dass dieses tolle Erlebnis nun zu Ende geht. Das schöne ist, dass wir die Erlebnisse und Erfahrungen für immer in unserem Herzen und in der Erinnerung behalten werden. Wir danken euch Lesern, dass ihr euch immer wieder aufs neue die Zeit für unsere Blogartikel genommen habt und unsere Reise auf diese Art und Weise mitverfolgt habt. Euer regelmäßiges Feedback in Form von den vielen Kommentaren hat uns sehr gefreut und motiviert weiterzuschreiben.

5 Kommentare

  1. Liebe Joli und Fabi, heute habe ich mit Freude einen neuen Bericht gefunden! ? Lustig finde ich das Bordell Museum! Ihr habt wieder sehr spannend erzählt und man sieht es direkt mit dem inneren Auge vor sich! Das mit dem singenden Fischstand super? Aber Fabi und Norbert Euch war ein Eis ? zu viel? ?Schade dass ihr diesmal nicht so viel Bären gesehen habt, aber ich denke immer noch mit Gänsehaut an eure fast Begegnung mit dem einen! ? Ich möchte Euch beiden von ganzem Herzen für eure spannende Berichte und Bilder und vor allem dass ich so ein bisschen an Eurer Reise und Abenteuern teilhaben Durfte danken! Lasst es Euch gut gehen Ganz liebe Grüße Ute ?

  2. Nun heißt es also Abschied nehmen von eurem tollen Blog. Ich hatte ja das Glück und durfte bei dem letzten Teil der Reise dabei sein. Ich war wie ihr auch von der tollen Landschaft in Kanada und den USA beeiendruckt. Besonders schön fand ich den Hidden Lake Trail vor allem in der morgendlichen Stimmung mit der aufgehenden Sonne:)
    Ich möchte euch auch danken für die interessanten Berichte und die tollen Bilder. Man war irgendwie immer mit dabei. Mir wird der Blog fehlen. LG Lisa

  3. Hallo Fabian und Jolanthe,
    hab heute nach längerer Zeit mal wieder in euren Blog geschaut und manches im Geiste Revue passieren lassen – das war auch für mich eine sehr erlebnisreiche Reise!

    Wie geht es euch? Habt ihr noch Zeit für Reisepläne?

    Feiert ihr gerade schön ???

    Alles Gute zum … !

    Sibylle

    1. Hallo Sibylle, schön von dir zu hören. Uns geht es super, wir sitzen gerade im Italiener und warten auf unsere Pizzen. Passend dazu, planen wir unsere nächste Reise im Sommer,wir wollen für 3 Wochen in die Toskana.

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