Enjoying the breeze of Belize

Nach zwei tollen Tagen in Tikal ging es auch schon weiter nach Belize. Schon wieder ein neues Land – wie schnell die Zeit doch vergeht. Dort machten wir einen ersten Stopp in San Ignacio. Auf Grund der übermenschlichen Hitze, von gefühlten 40°C, entschieden wir uns dazu es sehr langsam anzugehen und ein bisschen Kraft zu sammeln. Wir besuchten dort ein Schutzzentrum für Leguane. Die Leguane werden dort aufgezogen und mit der Zeit wieder in die Wildnis ausgesetzt. Da die Leguane dort den Umgang mit Menschen gewohnt sind, kann man sie dort streicheln, füttern und sogar auf die Hand nehmen. Leguane sind zwar nicht akut vom Aussterben bedroht, jedoch werden sie immer wieder von Einheimischen gejagt und als Delikatesse verzehrt. Aus diesem Grund hielten wir es für sinnvoll die Einrichtung mit unserem Besuch zu unterstützen und wir fanden es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Dann ging es auch schon weiter nach Crooked Tree, ein Paradies für Vögel, da es an diesem Ort, irgendwo im nirgendwo, eine Lagune gibt mit einem sehr niedrigen Wasserstand und die Vögel somit leicht an Futter kommen. Wir konnten zahlreiche verschiedene Vögel beobachten und hatten dort eine sehr entspannte und ruhige Zeit.

Bevor es endlich auf die von uns lang ersehnte Insel Caye Caulker ging, machten wir noch einen kurzen Halt in Hopkins, wo wir nach langer Zeit Mal wieder das Meer genießen konnten. Trotz eines ganz netten Strandes überzeugte uns Hopkins nicht so richtig, vielleicht sind wir aber auch schon etwas zu verwöhnt, von den Traumstränden beispielsweise auf Little Corn Island.

Der Strand von Hopkins

In Caye Caulker erwartete uns eine wunderschönes, kleines Apartment direkt am Meer. Da das Motto dieser Insel „Go slow“ ist, schraubten wir unsere Geschwindigkeit nochmal ein bisschen herunter, falls das überhaupt noch möglich ist 🙂 und genossen es für ein paar Tage am selben Ort zu bleiben. Das ständige Weiterreisen im 2-3 Tage Rhythmus ist auf Dauern ganz schön anstrengend.

Unser Steg auf Caye Caulker

Unser Highlight von Belize war die ganztägige Schnorcheltour im Belize-Barrier-Riff, dem zweit größeren Korallenriff der Welt, das direkt vor Caye Caulker liegt. Auf Grund von meiner (Joli) Angst vor Haien, hätten wir uns dieses einmalige Erlebnis fast entgehen lassen, als ich jedoch die Bewertungen von einem der Touranbieter gelesen habe, wollte ich es mir doch nicht entgehen lassen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir kamen in den Genuss Schildkröten, Seekühe, Haie, Rochen, Seepferdchen, einen Aal, Kofferfische und noch viele andere bunte Fische zu sehen. Dazu kamen noch unzählig viele schöne Korallen. Die Unterwasserwelt ist einfach so schön!

Seekuh

5 Kommentare

  1. „The breeze of Belize“ reimt sich so schön und klingt für mich wie Musik! Gefühlte 40 Grad sind wirklich extrem – und das sagt bei euch ja doppelt viel aus, wenn über „37“.

    Die Bilder sind wieder sehr beeindruckend. Und diesmal habt ihr sogar eine schwimmende „Seekuh“ gesehen – denke gerade an die schwimmenden Kühe im Canyon. Die Seekuh schaut so beobachtend. Wie ging´s denn weiter? War sie neugierig und blieb etwas bei euch, oder war sie eher scheu und verschwand wieder recht schnell?

    Muss jetzt aufhören zu schreiben, muss ins Büro. Ach habt ihr´s schön!

    Viele Grüße
    Sibylle

    1. Die Seekuh war weder neugierig, noch scheu. Sie zeigte sich total unbeindruckt von unserer Schnorchelgruppe und schwamm einfach vor sich her.

  2. Wieder ein super Bericht! Man möchte am liebsten auch dorthin. Es war sicher ein tolles Erlebnis mit so vielen exotischen Tieren. Joli wie war das Gefühl mit den Haien? Ich glaube so einer Seekuh zu begegnen ist wahrscheinlich der pure Wahnsinn und nicht zu beschreiben. Aber es sind so viel ich weiß sehr friedliche Tiere. Einfach toll geniesst die Ruhe und das slow der Alltag und die Hektik kommen von ganz alleine wieder leider! Liebe Grüße Ute ? PS: wir haben auch gerade eine kleine Hitzewelle von fast 30 Grad ?

  3. Nachdem es etwas Überwindung gekostet hat mich zu den Haien zu begeben, hatte ich trotzdem die ganze Zeit ein etwas mulmiges Gefühl. Die Haie waren jedoch sehr desinteressiert an mir, trotz alledem habe ich sehr großen Abstand zu ihnen gehalten. 🙂

  4. Da kann ich dich sehr gut verstehen dass du da gemischte Gefühle hattest! Wäre mir bestimmt auch so ergangen! Fabi hat sicher auch gut auf dich aufgepasst ?Wünsche euch weiter so tolle Erlebnisse! ?

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