Unterwegs in Guatemala: Antigua, Lago de Atitlán und Biotopo del Quetzal

Das erste Ziel unserer Guatemala Reise war Antigua. Die Stadt liegt gerade mal 50 Kilometer von Guatemala City entfernt und gilt neben Tikal als „must see“ in Guatemala. Trotz der Tatsache das wir beide eher Natur- und Tierfans sind, gefiel uns Antigua sehr gut. Sehr zu empfehlen ist die kurze Wanderung (ca. 30 Minuten) auf den „Cerro de la Cruz“ am Rande der Stadt. Von dort hat man eine tolle Sicht über die Stadt und die umliegende Landschaft.

Cerro de la Cruz

Unser Highlight von Antigua war jedoch die Eisdiele „Sobremesa“, die sich auf exotische Eissorten spezialisiert hat. Neben Sorten mit Curry, Avocado und Chili gibt es sogar welche mit Tabak Geschmack. Wir entschieden uns für Apple Pie und Brezel-Karamell. Der erste Löffel war noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit jedem weiteren Löffel wurde es zum Genuss.

Weiter ging es nach San Pedro La Laguna am Lago de Atitlán. Dort hatten wir leider erstmals auf der Reise für ein paar Tage schlechtes Wetter, weshalb die festeingeplante Vulkanwanderung leider ins Wasser viel. Man muss dazu sagen, schlechtes Wetter bedeutet nicht wie in Deutschland Regen und Kälte, sondern in unserem Fall nebeliges Wetter mit schlechter Sicht. Also halb so schlimm. Wir nutzen die Tage dort zum Entspannen und zur Planung der restlichen zwei Wochen in Guatemala.

Tuk Tuk in San Pedro

Unser nächstes Ziel war das Biotopo del Quetzal, in welchem man die Chance hat, wie der Name schon sagt, den wunderschönen Quetzal-Vogel mit seinen prachtvollen Schwanzfedern und seinem süßen Wuschelkopf zu sehen. Wir hatten allerdings, wie auch schon in Costa Rica, wieder einmal kein Glück. Als wir bereits aufgegeben hatten, habe ich (Joli) einen Quetzal, leider nur aus dem Augenwinkel, über mir hinweg fliegen sehen. Anschließend konnten wir seine Schwanzfedern durch das dichte Geäst erahnen. Als wir uns jedoch auf die Suche nach ihm machten, war er bereits verschwunden und wir machten uns mit gemischten Gefühlen, einerseits froh in immerhin etwas gesehen zu haben, andererseits auch enttäuscht, auf den Weg weiter gen Norden.

Zu guter Letzt noch ein Papagei, den wir in Antigua gesichtet haben

11 Kommentare

  1. Der Papagei ist klasse. Und dass ich schon in Antigua war und nicht mehr als den Markt damals gesehen habe, ist traurig. Na ja, muss ich halt nachholen. Aber eure Berichte machen wirklich Lust, das alles selbst zu erleben. Freue mich schon auf die nächsten Berichte

  2. Auch ich werde langsamer und älter ? mein lieber Norbert ?Euer Bericht wieder super und Norbert hat recht der Papagei ist Toll ? aber ich muss euch mal ein Bild schicken was ich diesen Winter am Vogelhaus hatte finde das war fürs Allgäu auch nicht schlecht! LG Ute ?

  3. Also der Bericht ist wirklich wieder klasse:)der Papagei sieht echt toll aus:)diese exotischen Eissorten hätte ich ja auch gerne probiert:)ich habe gestern auch überlegt ob ich mal schneller bin wie meine Cousine aber ich war zu müde;)Freue mich schon auf euren nächsten Bericht:)LG Lisa

  4. In „Antigua“ und in „Granada“ war ich übrigens auch schon.

    Es war allerdings ein anderes „Antigua“ – eine Insel der Kleinen Antillen (Karibik). Und es war die andalusische Stadt „Granada“ in Südspanien. Auch assoziierte ich gleich eine weitere Insel der Kleinen Antillen, die ich mal per Segeltörn vor langer Zeit besucht hatte – diese schreibt sich allerdings „Grenada“.

    Beim Lesen von Reiseberichten denkt man automatisch auch an eigene Reiseerlebnisse, auch wenn diese nicht unbedingt am gleichen Ort waren.

    Ja, der Papagei hat so schön leuchtend ausdrucksvolle Farben.

    1. Ich habe beim Planen der Reise Granada in Nicaragua mit Granada in Spanien ab und an verwechselt. Wer kommt den auf die glorreiche Idee beide Städte gleich zu nennen?!

  5. Hallo Ihr Lieben, bei so vielen Kommentaren können wir uns ganz entspannt zurücklehnen und Euren Bericht samt Bildern genießen. Wir grüßen Euch ganz herzlich
    Anneliese u. Manne

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