Granada, Laguna de Apoyo und Esteli

Nach dem wir pünktlich zum Frühstück in Granada ankamen, machten wir uns auf, die Stadt ein wenig zu erkunden. Granadas Zentrum ist recht klein, somit konnten wir sämtliche Sehenswürdigkeiten, in erster Linie die vielen Kirchen, zu Fuß erreichen.

Am Abend machten wir eine Nacht-Tour zum Masaya Vulkan, welcher nicht weit von Granada entfernt ist. Das besondere an diesem Vulkan ist, dass er zur Zeit unseres Besuchs sehr aktiv war, das mag in erster Linie beunruhigend klingen, hat aber auch eine ziemlich tolle und einzigartige Seite, da man vom Gipfel aus die brodelnde Lava im Krater sieht. Das war ein äußerst beeindruckendes Erlebnis.

Auch am darauf folgenden Tag schlenderten wir nochmal durch Granada und gingen auf einen Kirchturm, von welchem wir den schönen Ausblick und den Wind, welcher dort oben ging, genossen. Der kühle Wind war eine willkommene Abwechslung zu der verschmachtenden Hitze, von gefühlten 37°C in Granadas Innenstadt (solltet ihr euch wundern warum genau 37°C, fragt Jolanthe, sie wird euch gerne aufklären 🙂 ).

Guardabarranco, der Nationalvogel von Nicaragua

Unser nächstes Ziel war die „Laguna de Apoyo“, welche ein großer Kratersee ist, der vor vielen Jahren durch mehrere Vulkanausbrüche entstanden ist. Dort hatten wir ein nettes Hostel direkt am See und haben viel Zeit am Strand mit Lesen und vor allem mit Billard spielen verbracht. Die entspannte Zeit dort an der wunderschönen Lagune haben wir sehr genossen.

Laguna de Apoyo

Anschließend waren wir in Esteli, von dort aus haben wir eine Tour in den Somoto Canyon gemacht, bei der wir neben dem Fluss entlang wanderten, überwiegend schwammen wir jedoch durch das leicht warme Wasser. Ein gelungenes und abwechslungsreiches Erlebnis.

12 Kommentare

  1. Wau das Bild von Vulkan da fehlen einem die Worte ?Ja, liebe Joli ich hoffe ich darf dich auch so nennen? Erzähl mal warum 37 Grad? Die Tour durch den Canyon hört sich toll an!! LG Ute ?

  2. Endlich wieder ein neuer, inspirierender Bericht! Hatte offen gestanden schon ein paar Mal nachgeschaut. So ist es aber genau recht – Zeit lassen, überlegen und genießen – und Lisa freut sich heute bestimmt auch besonders.

    Ja, dieser Masaya Vulkan ist äußerst beeindruckend, wenn man als Nichtwissenschaftler so nah hin darf und das sieht. Da war es durch die aufsteigende Hitze bestimmt auch besonders heiß, oder?

    Was es mit den „genau 37 Grad“ in Granada auf sich hat, würde mich jetzt auch interessieren.

    Bei der Tour im Somoto Canyon, wart ihr da allein oder war die Tour geführt? Bei den Canyon-typischen Ufern muss man wohl viel schwimmen, um weiterzukommen. Gab es da nicht auch allerhand Getier, auf das man evtl. achten musste?

    1. Auf dem Vulkan war es nur etwas wärmer als im Tal, aber nicht besonders heiß.

      Ja die Tour war geführt. Bis auf ein paar Leguane, Kühe die durchs Wasser geschwommen sind und jede Menge bunte Schmetterlinge gab es aufgrund des recht trockenen Klimas sonst keine Tiere.

      1. Dann ist´s gut!
        Hatte schon Schlangen und lauernde Krokodile im Hinterkopf. Mit einer schwimmenden Kuh hätte ich beim Anblick des Bildes allerdings nicht gerechnet.

  3. Die Zahl 37 hat ihren Ursprung schon etwas früher. Als Fabi und ich,schon eine Weile her, auf der Suche nach einer neuen Unterkunft waren, war ich der Meinung, dass 37€ der perfekte Preis für eine Nacht sei. Das verwirrte Fabi, weshalb er heute noch auf mir herumhackt 😉
    Warum genau 37 weiß ich leider selber nicht, war nur so ein Bauchgefühl.

    1. Das kann ich mir rege vorstellen.
      „Bauchgefühl“ ist schon mal gut! Und spezielle paarindividuelle „Code-Begriffe“ bilden sich bei ähnlichem Humor mit der Zeit automatisch. Find ich schön!

  4. Also ich muss ehrlich gestehen ich kam gestern nicht da zu rein zu schauen aber Papa hat mir gesagt das ihr wieder was rein gestellt habt. Ist ja wieder ein toller Bericht und die Bilder sind grandios:)aber eure kleine Unterhaltung durch die Kommentare war mindestens genau so spannend zu lesen;)

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