Unterwegs an Costa Ricas Pazifikküste

Nach unserem Aufenthalt in La Fortuna trafen wir uns mit Fabians Eltern in San José, mit denen wir die nächsten zehn Tage Costa Ricas Pazifikküste zusammen bereisen werden. Das erste Ziel war das im Süden liegende Uvita, dort hatten wir ein schönes Strandhaus direkt am Meer. Es war für uns eine gekommene Abwechslung, für die zehn Tage einen Mietwagen zu haben und nicht mehr auf die lokalen Busse angewiesen zu sein. In Uvita verbrachten wir die ersten beiden Tage überwiegend an unserem wunderschönen Strand direkt vor der Haustüre. Da das Häuschen inmitten der Natur lag, konnten wir dort viele Tiere beobachten, darunter viele Vögel wie zum Beispiel Tukane und Papageien. Zudem hatten wir das große Glück, dass eines Nachmittags beim Lesen auf der Terrasse, eine Gruppe Kapuzineräffchen direkt vor uns durch die Bäume zog.

Unser Strandhaus

Als wir am selben Tag Abends beim essen im Restaurant waren, hatten wir wieder großes Glück und konnten direkt vor unserer Nase ein Brüllaffe beobachten, welcher uns eine wunderschöne Performance bot. Was für ein „affiger“ Tag :).

Unser nächstes Ziel der Reise war Monteverde, genauer gesagt Santa Elena. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher in den Nationalpark Carara, indem wir die vom aussterben bedrohten hellroten Aras bewundern konnten. Zudem kamen wir noch an der sogenannten „Crocodile Bridge“ vorbei, dort konnten wir, wie der Name schon verrät, von einer Brücke aus schätzungsweise 30-40 Krokodile im Fluss unter uns beobachten.

Monteverde ist wohl der touristischste und von Amerikanern beherrschteste Ort Costa Ricas, noch schlimmer als La Fortuna. Grund dafür sind etliche Abenteuer versprechende Aktivitäten, wie zum Beispiel Ziplining, Canyoning oder eine Wanderung auf Hängebrücken durch den Nebelwald. Wir entschieden uns den weniger touristischen Nationalpark von Santa Elena zu besuchen und hofften dort den Göttervogel Quetzal zu sehen – leider vergebens. Wir hatten nur für wenige Sekunden das Glück ihn in der Ferne fliegen zu sehen. Das Highlight vom Besuch im Nationalpark war der Kolibrigarten, in welchem die Kolibris durch Zuckerwasser angelockt wurden. Wenn man den Finger an das Gestell gehalten hat haben sich die Kolibris auf den Finger gesetzt, das hat sich total komisch und toll zugleich angefühlt.

Ein weiteres tolles Erlebnis war der Besuch im „Tree House“ Restaurant, dort sitzt man mitten im Baum zum Essen – verrückt.

Auf dem Weg nach Brasilito verbrachten wir noch eine Nacht im schönen Sámara. Falls wir nochmal nach Costa Rica kommen sollten würden wir diesen Ort auf jeden Fall wieder besuchen, dann allerdings für eine etwas längere Zeit.

In Brasilito waren wir überwiegend am Strand, genossen unsere letzten beiden Tage in Costa Rica und feierten meinen (Fabis) Geburtstag. Am darauf folgenden Tag verabschiedeten wir uns von meinen Eltern und machten uns mit dem Tica Bus auf nach Nicaragua.

3 Kommentare

  1. Das Brülläffchen legte wahrscheinlich deshalb eine „besondere“ Performance hin, weil es neugierig und evtl. hungrig war und von eurem Essen sooooo gern was abbekommen wollte.

    Dieses Tree House Restaurant wirkt faszinierend (hab im Internet nachgeschaut). Gemütliche Tische, unter dem Laub im natürlichen Schatten mit evtl. gewisser Verdunstungskühlung – und irgendwie beschützt – außer bei Blitz und Donner – dann wird es wohl besonders gefährlich.

    Der Ort Samara muss ja ganz besondere Atmosphäre haben, wenn ihr so schwärmt. Was ist das Besondere?

    Ja, bestimmt ein unvergesslicher Geburtstag. Hab an euch gedacht. Und es gab ja kurz davor noch ein gewisses Datum. Schöne Bilder!

    Weiterhin alles Gute,
    Sibylle

    1. An Samara hat uns besonders die schöne Bucht mit netten Bars und Restaurants direkt am Strand gefallen und der Ort ansich hat irgendwie eine tolle Atmosphäre, es fällt mir schwer in Worte zu fassen 🙂 Zudem hatten wir ein super schönes Hotel!

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