Ankunft in Costa Rica – San José

Mit zwei Stunden Verspätung kamen wir endlich in Costa Rica an. Daher verpassten wir unseren Anschlussbus nach Cahuita, somit musste eine Alternative her. Daraufhin entschlossen wir uns ein Hotel für eine Nacht in San José zu nehmen und erst am nächsten Tag nach Cahuita zu fahren. Am Flughafen in San José gibt es in der Ankunftshalle freies Internet (damit sind sie uns Deutschen einen Schritt voraus), wodurch wir während der einstündigen Wartezeit in der langen Schlange vor den Sicherheitskontrollen genügend Zeit hatten uns ein Hotel zu buchen und unserem Gastgeber in Cahuita in Kenntnis zusetzen, dass wir einen Tag später ankommen.

Blauer Morphofalter

Auf dem Weg zu unserer ersten Unterkunft in Costa Rica machten sich die Unterschiede zwischen Costa Rica und Kuba sehr stark bemerkbar: auf einmal wimmelte es nur so von Werbeplakaten und modernen Autos, die Supermärkte waren wieder prall gefüllt und für mich (Joli) gab es endlich wieder Ketchup zu den Pommes 🙂 . Fabis Highlight war das Bier, welches in der Bar, billiger als das Wasser war – Mensch was für ein gelungener Reim 🙂 .

Waschbär

In Cahuita angekommen erwartete uns eine bezaubernde Unterkunft inmitten der Natur, mit Hängematten auf der Veranda und einem großem Pool. Da wir an dem ersten Abend zu faul waren uns in unserer eigenen Küche etwas zu kochen, sind wir in ein Restaurant mit schöner Lage direkt am Meer gegangen. Diese Entscheidung bereuten wir keineswegs, trotz des im Vergleich zu Kuba deutlich höheren Preises, da das Essen einfach überragend war. Doch auf Dauer ist uns dieser Luxus leider zu kostspielig, sodass wir uns ab dato, wenn möglich, lieber selbst versorgen.

Unsere Unterkunft in Cahuita

In Cahuita besuchten wir den ortseigenen Nationalpark, was bis jetzt das beeindruckendste Erlebnis auf unserer Reise war. Das tolle an dem Park ist, dass man den größten Teil der Wanderung am Meer entlang läuft und sich trotzdem inmitten des Dschungels befindet. Auf dem Weg begegneten wir Faultieren, Kapuziner- und Brüllaffen, Waschbären, Vögeln, Schmetterlingen, Schlangen und Spinnen.

Zweifinger-Faultier

Ebenfalls machten wir zwei Ausflüge von Cahuita aus weiter in den Süden, bei dem Ersten haben wir das „Jaguar Rescue Center“ besucht. Dort werden verletzte oder von ihren Eltern verstoßene Tiere aufgenommen und gepflegt, sodass sie, wenn möglich, wieder in die Wildnis ausgesetzt werden können. Wir persönlich fanden es dort sehr informativ und spannend. Unsere Highlights waren die Babyaffen und Babyfaultiere.
Anschließend sind wir noch an den naheliegenden Playa Punta Uva gegangen, dort wurden wir während dem Relaxen am Strand von einer großen Welle überrascht und unsere gesamten Sachen wurden nass. Bei unserem zweiten Ausflug fuhren wir mit dem Bus nach Manzanillo und besuchten dort den Nationalpark.

Brüllaffe

Mit dem Wetter hatten wir in Cahuita sehr großes Glück, tagsüber schien immer die Sonne bei strahlend blauem Himmel und nachts hat es immer wie aus Kübeln geschüttet.

5 Kommentare

  1. Eurer Bericht wieder ganz toll man kann sich alles richtig gut vorstellen! Diese Tiere wären sicher auch mein Highlight gewesen! Einfach faszinierend und so schöööne Bilder ? Das mit der Welle ist mir auch schon passiert in Italien. ?Weiter viel Spaß euch zwei ?LG Ute ?

      1. Wir sind wieder aus Barcelona mit vielen schönen Eindrücken zurück. Freuen uns nun wieder über eure schönen Berichte u. Bilder. Bei euch scheint ja die Sonne – welch ein Glück, da ist alles schnell wieder trocken. LG Anneliese u. Manne

  2. War jetzt schon öfters auf eurem Blog und hab verfolgt, was ihr so unternehmt und erlebt. Ich finde es toll, dass ihr länger auf Reisen seid und darüber berichtet. Alle Bilder sind sehr schön (ich weiß – gute Kamera). Der Waschbär wirkt so nett und das Bild von euch beiden finde ich besonders schön!

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