Kubas wunderschöne Hauptstadt „Havanna“

Auf dem Weg nach Havanna machten wir aus transporttechnischen Gründen nochmal einen Stopp in Santiago de Cuba und fuhren mit dem Nachtbus weiter nach Santa Clara, ehe es zwei Tage später nach Havanna ging. Und wer hätte es gedacht, in Santiago de Cuba aßen wir am Abend noch einmal in unserem Lieblingsrestaurant Gnocchi mit frischen Tomaten.

In Santa Clara trafen wir einen deutschen Jungen namens Max, mit dem wir den Tag verbrachten und die Stadt erkundeten. Die Stadt ist für ihre vielen Ernesto „Che“ Guevara Statuen und das leider sehr schlechte Essen bekannt. Letzteres bestätigte sich bei unseren beiden Restaurantbesuchen.

Sehr positiv bleibt uns das „Casa del Chocolate“ in Erinnerung, in dem wir für nur 1,80€ drei Stücke Kuchen und zwei Tassen Kaffee bekamen.

Max erzählte uns, dass er nach dem Abi nahezu die gleiche Reise wie wir gemacht hatte und konnte uns somit einige wertvolle Tipps geben.

In Havanna hatten wir eine super zentral gelegene Unterkunft, von der wir in wenigen Minuten zum Malecón (Havannas Uferpromenade) und in die Altstadt laufen konnten. Die meiste Zeit verbrachten wir damit am Malecón entlang zu schlendern und die beeindruckende Altstadt zu besichtigen.

Neben den vielen schönen, alten Gebäuden aus der Kolonialzeit, den tollen alten Autos aus den 50er und 60er Jahren, unzähligen netten Bars und Restaurants mit Live-Musik gibt es auch einige sehenswerte Museen. Wir besichtigten das „Museo del Ron“ von Havana Club und das „Museo de la Revolucion“, wovon uns insbesondere das Rum Museum ziemlich gut gefiel. Ein Erlebnis der besonderen Art war der Besuch der „Cámara Oscura“, bei der ein 360° Panorama der Altstadt Havannas in Echtzeit mit Hilfe der Linse-Spiegel-Technologie auf eine kleine schwarze Fläche projiziert wird.

Am letzten Tag in Havanna schauten wir uns den Stadtteil Vedado an, welcher auch als Havannas modernes Zentrum gilt. Morgens frühstückten wir auf Empfehlung von Max hin im „Café Brown“, dort aßen wir die besten Sandwiches bisher auf unserer Reise. Im Stadtteil Vedado besichtigten unter anderem den „Plaza de la Revolucion“ und genossen unseren letzten Tag auf Kuba, ehe es dann Nachmittags noch einmal über den wunderschönen Malecón zurück zur Unterkunft ging, von der wir mit dem Taxi zu unserer letzten Casa auf Kuba, nahe des Flughafens fuhren.

Stürmische See am Malecón

Die letzte Unterkunft unserer Kubareise war die schönste, eigentlich zu schade dort nur die letzte Nacht vor dem Abflug zu verbringen. Unser Zimmer glich mehr einem Hotelzimmer als dem eines üblichen Casas. In dem wunderschön angelegten Garten, ließen wir unseren letzten Abend auf Kuba, schon voller Vorfreude auf Costa Rica, in den Hängematten ausschaukeln.

Am nächsten Morgen verzichteten wir wieder mal auf ein Taxi und machten uns zu Fuß auf zum Flughafen. Bis zum Boarding verlief soweit alles problemlos, doch als wir auf dem Monitor sahen, dass vier Flüge gleichzeitig am selben Gate Boarding haben (darunter auch unser Flug), wurden wir etwas misstrauisch. Circa eine Stunde nach planmäßiger Boarding Zeit verschwand plötzlich unser Flug vom Monitor. Daraufhin taten wir uns mit anderen Fluggästen zusammen und suchten nach Information – vergeblich. Niemand am Flughafen wusste irgendetwas von unserem Flug. Eine weitere Stunde später wurden wir wie aus dem Nichts doch noch zum Boarding aufgerufen. Mit zwei Stunden Verspätung startete endlich unser Flug – na herzlichen Glückwunsch. In diesem Sinne nochmals ein großes Dankeschön an die kubanische Fluggesellschaft, für die nicht vorhandene Auskunft.

7 Kommentare

  1. Toller Bericht:)Die Gnocchi mit Tomaten müssen da drüben ja echt gut sein da habt ihr ein Lieblingsessen gefunden:)Ich weiß ich wiederhole mich aber die Bilder sind echt ein Traum:)

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